
Theater R.A.B. ist diesen Sommer überall unterwegs! Wir überqueren ständig die Grenzen...

Hier "Barockes Ehepaar" samt treuer Diener beim Brückensensation Rheinfelden, August 2009

BERLIN:
Zum ersten Mal in beinahe 15 Jahren haben wir es wieder nach Berlin geschafft, und um beim 19. Berliner Pilsner Gauklerfest zu spielen. Rund um das Opernpalais Unter den Linden (bei der Museumsinsel) war ein schönes Areal aus Bühnen und Ständen gebaut. Wir haben unsere improvisatorische "Mask Actions" in den Gassen aufgeführt. Als Maler und Assistent waren wir vor allem zugange. Der "Maler" hat mehrere Abende in der Abendsonne den Berliner Fernsehrturm bestaunen können. Die Gargoyles in Frack lies die Leute stellstehen - wer hat schon solche Gentlemen vorher gesehen?
Schön ist es bei solchen mehrtägigen Aufträgen, anderes "Gauklervolk" kennenzulernen. Wir hatten sehr nette Garderobenkollegen, mit dem wir plauderten, Tipps austauschten, das immer-nötige "Gaffa" Band für Blitzreparaturen von Kostümen ausliehen, und so weiter.
Hier "Living Doll" CANDYman an der Arbeit...
In unserer Freizeit haben wir viele alte Theaterkollegen besucht, und sehen können, wie sehr die Stadt sich verändert hat. Am Ende mussten wir feststellen: trotz aller Veränderungen ist Berlin mit all seinen Widersprüchen erstaunlich gleich geblieben.
LENZERHEIDE:
Zum zweiten Mal traten wir beim Lenzerheide Strassenfest "Viva la Strada" auf. Unter den Schatten der schönen Bündnerberge war das Motto "Insel Feeling" gegeben.
Wir haben uns eine besondere "Mask Action" mit unseren "Fischen" dafür ausgedacht: unter Palmen mit Liegestuhl, Sonnenöl und Hawaiihemd, als eifrige Bergwanderer, und zum "Chillen in der Abendlounge". Die Actions bekamen die Spitznamen "Fisch Hawaii", "Heidi Fisch" und "Fisch Travolta". Die Strassen war voll, das Wetter war herrlich und das Publikum wunderbar.
ELSASS:
Stolz sind wir auf unsere Theatergruppen in Elsass, und vor allem auf die Klasse aus Village Neuf. Im Rahmen des Programms "Theater für zweisprachige Schüler" haben wir mit der Klasse ein herrliches Stück über eine Zukunftswerkstatt bei einer alten, heruntergekommenen Adelsfamilie kreiert: "Das Schloß am See." Die Schülerinnen haben das Stück bei der "Deutsch-Französiche Schülertheaterfestival" in Kehl aufgeführt und den ersten Preis bekommen!
Hier Schüler Jeremy in seiner Rolle als "reichen Herr aus Las Vegas" Cool!
SAIG:
Unser Heliosprojekt kommt schrittweise voran. Martin Garms und ein Paar Freunde haben erfolgreich ein Modellversuch vom Dom im Hinterhof vom "Alpenblick" in Saig durchgeführt. Martin hat dazu einen tollen ausführlichen Bericht mit Photos in seinen Blog gesetzt: http://www.martin.garms.eu/
Nun müssen wir entscheiden, ob sich die Bettlattenvariante für einen 9'50" grossen Dom eignet. Zumindest ökologisch und ökonomisch sehr sinnvoll...
Aufgrund vielerlei persönlicher Ereignisse und Schicksalsschläge in jüngster Zeit
Soeben haben wir grünes Licht vom Verein für autofreies Wohnen e.V. bekommen, genau dies zu tun - unser Dom wird auf ihrem Gelände neben der VAG-Endhaltestelle Vauban-Merzhausen stehen dürfen! Toll!!
NEUCHATEL:
Eine dritte Probephase gelang in der "Sommerresidenz" von Dr. Michael Götz im August: In seiner Jurte auf einer Terrasse mit Blick auf den Neuenburgersee (Schweiz). Dort haben wir die Sonnensäule und Zeltkonditionen testen können. Das Wetter hat tüchtig mitgeholfen und uns mit den heissesten Tagen des Jahres beschert! So haben wir einiges gelernt. Dr. Götz alias "Mitch" hat sich als oberest Priorität ein solar-betriebenes Kühlungs/Lüftungssystem gesetzt.
In diesen Arbeitstagen gelang die Kühlung durch mehrmaliges Tauchen in den See... schön!!

Es wurde auch lecker solar gekocht...
Nach unserer regnerischen Probephase im März dieses Jahres bei der ICLEI Local Renewables 2009 - in der sich "Graulicht" doch als sehr interessant herausstellte, haben wir jetzt die Sonne in ihrer Intensität erlebt.
Wir experimentierten mit dem kaum zu bannenden Streulicht und kamen auf interessante Ideen. Wir diskutierten heftig (bei über 40 Grad) über unsere Wünsche, Ziele und Experimentierfreude von denen dieses aussergewöhnliche Projekt lebt und das gegebene
Zeitfenster, dass uns den Rahmen klar steckt - am 5.Mai muss das Stück stehen - Ein wichtiger, nie ganz einfacher Punkt in so gearteten Projekten.
Es war gut Zeit miteinander zu haben - es bleibt spannend! Wir bauen in Freiburg weiter an den neuen Masken - spinnen gleichzeitig weiter am roten Faden des Stückes und Mitch denkt und probiert weiter an der Technik. Der Dombau geht in die nächste Phase: Abdeckmaterialien testen.



















